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Herbstfahrt 2025

Auf der Landstraße nach Namur und dann wieder zurück

Wir starten heute mit einem ausgiebigen Frühstück und machen uns für den Tagesausflug fertig. Das Wetter ist diesig herbstlich, aber mit sonnigen Momenten.

Die Straße frührt uns heute in die wallonische Hauptstadt Namur.

Blick vom Beifahrersitz auf eine herbstlich gefärbte Lindenallee

Namur ist so etwas Ähnliches wie Düsseldorf. Eine alte Stadt, Landeshauptstadt, Universitätsstadt und Bischofssitz. Hier fließt der Sambre in die Maas. Diese beiden Flüsse trennen auch ein paar Stadtteile von einander.

Häuserzeile am Fluss La Sambre betrachtet von einer Brücke aus

Nach einigem Suchen finden wir ein Parkhaus am La Sambre. Wir fahren in die dritte Ebene unter der Wasseroberfläche. Wir nutzen den Aufzug und stehen schon fast in der Altstadt.

Kunst im Schaufenster eines alten Stadthauses

Wir schlendern so durch die Gassen und lassen die alten Gebäude, die Menschen und die Geschäfte auf uns wirken. Langsam aber sicher kommen wir zur Talstation der kleinen Seilbahn. Mit der Seilbahn gleiten wir hoch zur Zitadelle von Namur man erzählt sich wilde Geschichten rund um die Festung. Es klingt wie Kanonenschüsse und Pulverdampf. Überall sind die herbstlich eingefärbten Bäume zu sehen, schön. Es nieselt ein wenig, nicht schlimm.

Blick auf die Maas/Meuse vom Burggelände nach unten
Blick auch auf die Maas/Meuse

Als wir genug gesehen haben gleiten wir wieder ins Tal und machen die schnuckeligen Geschäfte unsicher. Wie es der Zufall will werden der Fahrer und der Student beim Blödsinn machen erwischt. Eigentlich nur der Fahrer. Es fährt ein Polizeiauto an beiden vorbei, ein Polizist ruft etwas im Vorbeifahren und lächelt. Der Fahrer hört sofort auf wild mit den Armen herumzufuchteln. Je nach Perspektive könnte man meinen es wäre ein „Boxkampf“ im Gange, nicht wirklich. Es geht weiter.

Buntes und leicht verrücktes Wandgemälde in Namur
Wandgemälde mit dem Titel „Blumen für Namur„

Kurzzeitig trennt sich das Team, um sich anschließend zum Nachmittagsimbiss im Le Pain Quotidien wieder zusammen zu finden.

Außenansicht vom Le Pain Quotidien
Eingangsbereich vom Le Pain Quotidien
Mini-Pan-Cakes zum Nachmittagsimbiss, echt lecker.

Auf dem Rückweg zum Parkhaus, gönnen wir uns den Spaß und suchen kleine versteckte Männchen an den Häuserfassaden. Man muss genau hinsehen, damit man sie findet. Wir haben nicht alle gefunden, aber einen Teil. Ein wenig erschöpft kommen wir am Bus an.

Kleiner „Mann“ an der Fassade

Der Fahrer verliert direkt nach der Ausfahrt aus dem Parkhaus kurzzeitig die Orientierung und der Bus muss auf der Kaimauer wenden. Gut, dass es Rettungsschwimmer im Team gibt. Wir wäre alles problemlos aus dem Bus ausgestiegen. Wir nutzen aber die Chance für ein Foto vom Bus.

Bus auf der Kaimauer, Standort voll illegal hinterm Parkhaus, mit dramatischer Dämmerung

Die Rückfahrt verläuft ereignislos, schon fast langweilig. Das Team ist wohlig erschöpft und wir können den Abend in aller Ruhe genießen. Zum Abendbrot gibt’s nur Brot, aber aus dem Toaster. Um den Tag abzuschließen genießen wir die Gemeinsamkeit und gehen so nach und nach ins Bett.