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Cornwall 2026

Freitag nach dem Mittag auf der Autobahn

Voll schön, wir fahren in den Osterurlaub.

Dieses Jahr, 2026, fahren wir schon am Freitagmittag in Wuppertal los. Da hat irgendetwas mit der Planung nicht so funktioniert wie letztes Jahr. Das Jahr ist aber auch echt turbulent gestartet, so dass wir jeden Urlaubstag gebrauchen können. Wir rollen vom Garagenhof und holen die junge Dame direkt von der Schule ab. Sie wartet schon fast erfroren, ja auf den Dächern lag heute Morgen noch Raureif, am grünen Tor ab und sie springt gut gelaunt in den Bus. Chemieklausur war erfolgreich.

Die Hofhündin beschnuppert uns

Was sollen wir Euch erzählen, wir fahren ganz gelassen Richtung Frankreich. Vorher können wir nochmals in das große Loch des Braunkohletagebaus beim Hambacher Forst schauen. – Ach stimmt, den Forst gibt es ja nicht mehr. – Also rollen wir weiter. Zack, schon in Belgien. Hier geraten wir in den Freitagsnachmittags-Feierabendverkehr und müssen uns gedulden. Nach gut der Hälfte der Tagesetappe machen wir eine Tank- und Rast-Pause. Wer hätte es gedacht, Super-EXCELLIUM, kostet, hier an der Autobahn in Belgien, lächerliche 1,92 €. Beim Start in Wuppertal kosten Super E5 ca. 2,10 € und vergleichbarer Premium Kraftstoff ca. 2,30 €. Aber ohne Sprit läuft der Boxermotor nicht. Also Augen zu und durch.

Das Wetter wechselt sich ab und in Frankreich wird es regnerisch. Nach ein paar Stop und Gos kommen wir wie geplant um 18.00 Uhr an unserem Zwischenstopp an. Wir werden vom „Wachhund“ friedlich abgecheckt und von einem netten Herrn auf Englisch begrüßt. Es gibt eine kurze Einweisung und wir dürfen das kleine, aber ordentliche Apartment beziehen. Wir sind am ersten Schlafplatz erfolgreich angekommen. Wir haben das ja noch nie gemacht, mit diesem AirBnB. Ist ein bisschen wie Bed & Breakfast, nur ohne Frühstück und online. Da geht noch was mit diesem Internet.

Nachdem wir eingezogen sind begrüßt uns eine Katze, die hier auf dem Hof lebt. Der Fahrer findet sie nicht so nett die anderen des Reiseteams schon. Zum Glück ist die Tür abschließbar. Nach dem Abendbrot, es ist mittlerweile schon dunkel, machen wir es uns in Haus-Klamotten bequem. Wir genießen die Ruhe und nutzen die multimedialen Möglichkeiten zum Zeitvertreib. Müde machen wir bald die Augen zu und träumen von der Weiterreise. Morgen früh fahren wir zur Fähre. Es soll stürmisch werden!

Die Hofkatze beobachtet uns genau
Die Hofkatze faucht ziemlich laut und scheint sauer zu sein, denn sie kommt hier nicht rein
Blick aus dem Schlafzimmerfenster auf Bäume und Regentropfen