Heute Morgen das Glück gehabt unsere Studien fortzuführen. Auf dem gegenüberliegenden Balkon Menschen beim Wellness beobachtet. Keine Sorge, bleibt jugendfrei. Unsere Beobachtung: Nachdem frühmorgendlichen, vermutlichen, Saunagang mit dem Bademantel auf dem Stülchen entspannt. Die Meeresluft mit der Zigarette im Mund genossen und dem Rauschen der Wellen, den Blick zur Straße, nicht zum Meer, zu gehört. – Alle Welt spekuliert über die Existenz von außerirdischem Leben im All, hallo die leben mitten unter uns.
Eine Tür
Nach einem spannenden Frühstück. Wir wissen jetzt warum die Menschen Anfang November hier bei Wind und Wetter Urlaub machen. Sie feiern Ihren Hochzeitstag. Das haben unsere Frühstücksnachbarn allen mitgeteilt. So nun die Sachen gepackt und ab nach Hause. Romantisch war’s.
Heute morgen vom leichten Geplätscher des Regens aufgewacht. War direkt heimelig. Als Wuppertaler genießen wir den Regen am liebsten zu Hause. Hier ist auch okay, denn wir sitzen bei O-Saft und frischem Kaffee im Trockenen. Anschließend die fetten Schuhe an. Muss ja zu den fetten Autos hier passen. Durch Timmendorf geschlendert und die „Crowd“ beobachtet. Anthropologisch sehr interessant.
Dann ab in die Natur und die Steilküste spaziert. Seit unserem Englandurlaub ist so etwas schon faszinierend.
Nach Regen kommt Sonnenschein
Nach dem Bad in der Natur vom Wind nochmals zum „Wiener Kaffeehaus“ gepustet worden. Das lohnt sich echt. Lecker!
Kaffee ist ohne Sahne
Den Abend haben wir abschließend romantisch beim Italiener verbracht. Okay, beim Griechen war alles voll. Noch nicht mal an der Theke Platz zum Warten. Irgendwann im Dunkeln ins Bett.
Heute um 14.00 Uhr in Niendorf mit der Jagd begonnen. Welche Jagd? Natürlich die Jagd nach Sonnenstrahlen. Hier am Timmendorfer Strand erzählt man sich aber, dass die Sonnenstrahlen um diese Jahreszeit sehr scheu sind und die schwer zu entdecken sind. Also sind wir nach einem gewagten Fußmarsch über Stock, Stein, Sand und Holzplanken in der Strandvilla (www.strand-villa.de) gestrandet. Dort haben wir uns zusammen mit Julius Meinl und einem gedeckten Apfelkuchen aufgewärmt. Sehr schönes Haus von innen, ein bisschen Wiener Café Atmosphäre mit gutem und freundlichen Personal.
Pferde starkLecker, mit Kuchen und soMit vollem Herzen Am WegesrandHäuschen um die Ecke
Es hat sich jetzt schon gelohnt und ich habe wieder Hoffnung. Dienstleistung hat hier noch viel wert, wie früher. Der Trip ist ja auch an einen Ort von früher. Damals noch fast ohne Kinder.
hier ruht man gerne
## Randnotiz: Richtig, wir sind nur zu zweit unterwegs, ohne Bus. Dem ist zu kalt.
Heute vor dem Wachwerden aufgestanden und noch in Ruhe gefrühstückt. Hätten wir besser nicht getan, da alle anderen die gleiche Idee hatten und alles zu geparkt ist. Aber mit viel Geduld und Spucke dann über den Quick-Check-Out die Heimreise gestartet. Ohne Probleme in Wuppertal gelandet, Sachen eingeräumt und nun haben wir noch das Wochenende für uns. Vereisen ist irgendwie immer spannend, herausfordert und am Ende schön erholsam.
Früh morgens vor dem Aufstehen Früh morgens nachdem Aufstehen Warten auf den Start
Kilometerstand abends: 243028
Wetter: Gewitter überlebt, Gepäck im Trockenen reingetragen
Blick von der Staumauer Blick von der Staumauer, andere Seite
Unserem Versprechen folgend den Tag heute langsam begonnen und ohne Plan in den Tag hinein gelebt. Alle zusammen am Tisch Gesellschaftsspiele performt. Ein Teil der Gesellschaft hält es nicht mehr aus und performt mit Wanderschuhen den Staumauer-Trail und gelangen zum Waffelausflugslokal. Bedauerlicherweise machen die um 17.00 Uhr zu und hatten verständlicher Weise, als wir angekommen sind, keinen Waffelteig mehr, um 16.00 Uhr /-). Also pragmatisch den Kaffee getrunken und dann mit alle „Mann/Frau“ im Brauhaus die Karte rauf und runter gegessen.
lokal, süffignicht lokal, eßbar
Nun ist es draußen dunkel und die Temperatur einstellig, deshalb gemeinsam gruseln. Beim spielen gibt es ein „Hauen und Stechen“ im Sinne des „Totenkopfkönigs“. Langsam aber sicher geht der Tag zu Ende und wir schmeißen uns in die Kojen. Schön war’s.
Heute die ehemalige NS-Ordensburg Vogelsang besucht. Wir wussten nicht, dass das so nah war bzw. diese Menschen mit allen Mitteln und an allen Orten versucht haben Ihr Gedankengut zu verbreiten, als Bestandteil, als Teil der Identität der Menschen zu etablieren.
Viel Platz zum Parken Durchblick?Erschreckend, sie sind immer noch daIst immer noch ein Schwimmbad, …
Solche Orte des Erinnerns sind wichtig, denn wir dürfen nicht vergessen was war, dürfen nicht akzeptieren was ist und müssen verhindern was sein könnte.
Dank unserer wetterfesten Grundeinstellungen konnten wir heute noch vor dem Mittag die Reise nach Monschau antreten. Das hat zwar fast unmenschliche Überredungskunst bedeutet, aber alle waren dann überzeugt, dass frische Luft das Beste ist was es gibt auf der Welt. Einhörner die gibt es wirklich!
In Monschau konnten wir dann gut erhaltene Gebäude aus dem Mittelalter bestaunen. In manche durften wir auch rein. Hat vielleicht daran gelegen, dass die uns was verkaufen wollten. Aber nett.
Ganz schön schrägWir waren zu vieleFür Fisch war es zu spätTaschen gibt es schon immer
Das nächste Highlight lies aber auch nicht lange auf sich warten. Emil die Senfratte, eh, Maus erklärte uns die Herstellung von Senf. War sehr Kind gerecht, also für die lieben Kleinen optimal. Optimistisch wollten wir dann den zuvor gekosteten Senf erwerben . Schlechte Idee. Wie es der böse Zufall will, strömten just in diesem Moment zwei Reisebusse mit Menschen Ü70 in den kleinen Verkaufslanden (3x3m). Diese Menschen gingen äußerst skrupellos mit sich und ihren Mitmenschen um. Aufgrund des kleinen Zeitfensters mussten gefühlte 150 Rentner alle auf einmal Senf und Mettwurst kaufen. Die waren bewaffnet mit Rollator, Unterarmgehhilfen und Altersstarsinn, wir hatten keine Chance, haben aber überlebt mit Senf und einer gefühlten PTBS. Endlich wieder zu Hause, Abendessen konsumiert und anschließend ganz analog Werwölfe gejagt.
Der Tag beginnt mystisch mit dem Blick zum Feuerberg. Nach einer umfangreichen Stärkung mit Cram und Miruvor ziehen ein Teil der Gefährten los um den Anduin zu suchen und eine geeigneten Stelle für die Weiterreise mit Booten zu finden.
Von hier geht es in die weite Welt
Nach einer weitern Stärkung durch lokale Köstlichkeiten den Rest verschworenen Abenteurer versammelt und mit dem Pferdewagen zur Feste nach Hambach gereist. Dies ging ohne Verluste. Alle Gefährten konnten die Weiten von „Mittelerde“ sehen und begreifen. An Orten, die der Ertüchtigung junger Krieger*innen dienen haben alle ihre Reitkünste zeigen können. Zum Abschluss des freundlichen Turniers wurden gemeinsam die Spezialitäten der unendlichen Eisberge verspeist um Körper und Geist zusammen zu halten.
Die Festung der MenschenDer Fluss zeigt den WegNoch bieten die weiten Wälder Nahrung und Schutz
Mit dem alten aber soliden Pferdewagen zum Nachtlager aufgebrochen und in geselliger Runde mit Speisen, Getränken, Spiel den Tag beschlossen und auf das Nachtlager zum Ruhen gelegt.
Heute Morgen echt entspannt von Kaffeeduft und Tellergeklapper sanft geweckt worden. Dankeschön fürs Vorbereiten. Nach dem Frühstück nett gequatscht und auf die Kinder gewartet. Warum, wir wollen zur Urftseetalsperre wandern. Wir haben es ausgehalten und sind halt etwas später gestartet. Mit dem Bus zum Wanderparkplatz, nice.
Lass die Sonne in den Bus
Tatsächlich einen Parkplatz gefunden und die Wanderung mit all erdenklichen Schuhwerk begonnen. Hatte etwas von Pilgern, nicht die Länge, aber die Sonne und die fehlende Fitness.
Am Wegesrand
Dann aber unterwegs mit buntem Herbstlaub und Abenteuer belohnt worden. Die vom Borkenkäfer gefressenen und die Mikado mäßig ineinander gefallenen Bäume haben echt krass geknackt.
untere Staustufe an der Urftmauer
Der Stausee hat enttäuscht. Einfach zu wenig Wasser im See.
Die Mauer von 1905
Nach einer kleinen Stärkung den Rückweg angetreten und den Berg bezwungen. Oben angekommen mit Freude in den Bus gestiegen und wieder zum Häuschen gecruist.
Kann auch mal Taxi
Den Abend mit umfangreichen niederländischen Gerichten langsam musikalisch beendet. (Haben uns zu einem Fernsehabend mit Marc Foster, Sido, Alice Merton und Rea Garvey hinreißen lassen)
Die Sonnenstrahlen fallen nun in einem flachen Winkel
Kilometerstand abends: 242799
Wetter: sommerlich kühl mit vereinzelten Tröpfchen