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Deutschlandreise 2021

Gespenstisches Abenteuercamping

Heute die vorletzte Etappe abgesurft. Es hat alles ganz harmlos angefangen. Das Kind war Brötchen holen, dann wurde gefrühstückt und anschließend haben wir ziemlich routiniert zusammen gepackt. Waren flott. So konnten wir die knapp 300 km Etappe starten. Auf dem Weg zur Tankstelle einmal falsch abgebogen. Kein Problem für uns, aber die amerikanische Person die uns den Weg sagt findet sich nicht schnell zurecht. Die Wege die die Stimme findet, sind oft bis zur Autobahn landschaftlich reizvoll. Wir glauben aber, dass nicht ganz klar in Amerika ist, wie unser Straßen- und Wegenetz hierarchisch funktioniert. Ich alleine habe ja schon Schwierigkeiten das Wort zu schreiben, wie sollen die in Amerika sehen, was eine kleine Dorfstraße oder eine Landstraße ist? Alles klar. Der Plan war gefasst, erst ein paar Kilometer fressen und dann zum Corona-Test und anschließend noch schön shoppen. Eine Kiste Wasser musste her.

Kurze Pause mit Kraftstoffdefizittransport

Im Testzentrum in Würzburg angekommen, wurden wir nett vom Roten Kreuz getestet. Dann kurz auf den Parkplatz gerollt um den nächsten Supermarkt finden zu lassen. Einen Moment gewartet und der Motor ist nicht mehr gestartet. Versucht ruhig zu bleiben, da wir das ja schonmal hatten. Kein Problem. Nach einer halben Stunde ging dann immer noch nichts. Nervös. Da kamen aber ein ganzes Team von starken Menschen aus dem Testzentrum. Die Jungs vom Bayrischen Roten Kreuz, waren der Meinung, dass gerade wenig zu tun ist, Abwechslung gut für den Teamgeist ist und alle stark genug sind ein 2-Tonnen VW-Bus anzuschieben. Gesagt, getan. Wir haben es so bis zur nächsten Kreuzung geschafft und dann auf den Bürgersteig. Die Jungs mussten weiter testen und wir auf den ADAC warten. Nach ein paar schlauen Tipps von Passanten startete der Bus immer noch nicht. Auch nicht, als ein nach eigener Aussage fachkundiger Oldtimer-Spezialist (saß mit seiner Frau auf einer Vespa) fachmännisch einen Zündkerzenstecker angeschaut und an den Kabeln gerüttelt hat. War aber nett gemeint. Nach einer Stunde kam dann ein Mann vom ADAC. Zum Glück ca. 50 Jahre alt und nicht wie beim letzten Mal knapp 30 Jahre alt. Nach kurzer Fehleranalyse, Startpilot und Vergaserschräubchen drehen den Motor gestartet und einen Austausch diverser Teile empfohlen. Vergaserflansch und Benzinpumpe. Wir vermuten, er erzählt heute Abend zu Hause wie er wieder ein paar dämlichen Hipster (mein Bart ist aktuell etwas länger und My Dear trägt vegane Birkis) das Leben gerettet hat. „Warum kaufen die so Autos, wenn die keine Ahnung haben und auch noch in Sessel furzen.“ Wir sind der Überzeugung er liebt seinen Job.

The Eppstein Project

Die Weiterfahrt verlief, entlang einer Mega-Baustelle auf der A3 reibungslos. Dann endlich am Campingplatz gelandet. Rezeption ist schick renoviert und der Empfang freundlich. Wir haben kurz den Motor ausgeschaltet, er sprang sofort wieder an. Dann den G-Gang eingelegt und zum Stellplatz gecruist. Die Anfahrt auf unsere Ebene ist sehr steil. Die haben ein Trecker hier. Also kein Thema.

Wir sind Teil des Projekt bzw. Supporter
Erst mal aufgeräumt und den Motor gecheckt
So Natur

Der ganze Platz sieht wie ein Lost Place im Grünen aus. Schon ein wenig spooky, wenn man die Nachbarn hört, aber nicht sieht. Werden zwei spannende Nächte. Mit den Besitzern gequatscht und über die „Vision“ wie es werden soll sinniert. Das kann echt was werden. Cooles Gelände mit neuen Ideen pimpen. Wir werden das mal beobachten.

So schön
Lage ist alles und manchmal eine Bar

Wasser und Limo unten im Laden besorgt und das Abendessen im Grünen genossen. Nach einem netten Abend zu dritt in den Schlafsack gekrochen. Gerade hat es echt angefangen zu schütten. Aber nach Regen, kommt ja Sonnenschein. Noch zweimal schlafen, dann rollen wir nach Hause.

## Randnotiz: The Eppstein Project

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Man trifft sie überall…

… die deutschen Urlauber. Er/Sie ist gerne als erster an der Reihe, entschuldigt sich selten, fährt gerne mit lauten Auspuff, kleidet sich gerne retro und das war nur kurz bei einer Limo im Biergarten. Wir waren etwas zu früh und mussten die Mittagsruhe auf dem Campingplatz abwarten. Es fing aber viel früher heute an. Wir mussten mit Weckerklingeln aufstehen. Da wir ja auf einem kleineren Campingplatz in einem kleineren Ort waren, gab es nicht zu jeder Zeit einen Corona-Test-Termin. Wir hatten bis 10.10 Uhr im Nachbarort Zeit. Also früh aufstehen, früh und zügig Sachen packen und dann los. Wir haben’s gerockt, denn langsam wird’s Routine. Wen wir wieder in Wuppertal sind, wird aber ein Schubladensystem fällig. Wie es aussehen soll wissen schon. Müssen wir nur noch bauen.

frühes Frühstück
Am Straßenrand
Das neue Marsalarot auf der Fahrerseite leuchtet in der Sonne
Am Wegesrand
Schon wieder ausgepackt

Nach der Mittagsruhe einen netten Stellplatz bekommen. Der Empfang durch die Platzbetreiberin war routiniert, aber gefühlt ein wenig angestrengt. Aber der gute Kern im Herzen, war sichtbar. Vorher war aber noch einmal der Klischee-Urlauber da. Fährt an uns vorbei, hat graues Haar, drängelt sich vor, setzt den Mund-Nase-Schutz erst nachdem Hinweis der Betreiberin auf, entschuldigt sich anschließend, dass das mit dem Kleingeld so lange gedauert hat und hat dann in der gleichen Reihe wie wir einen Sonnen-Platz bekommen. Vielleicht wollte er seine restliche Lebenszeit einfach nicht mit sinnloser Rücksichtnahme und Schlange stehen vergeuden. Obwohl er war noch gut zu Fuß und kann VW-Bus fahren. Wir sind einfach mal selbstlos und gönnen ihm die fünf Minuten Lebenszeit.

Generationen-Treff

Wir sind nun auch nicht mehr alleine, aber die einzigen mit einem T3. Man kann aber ein wenig mit T4-Besitzern fachsimpeln. Die T5 und T6 schauen nur freudig. Trauen sich nicht, vielleicht. Nachdem Abendessen noch ein wenig gechillt und den Tag langsam zu Ende gebracht. Nachtruhe ist auch hier eine Empfehlung. Es kann aber auch sein, dass das der Klischee-Tourist in uns ist. Wir räumen ja auch jeden Abend Tisch und Stühle zusammen, decken eine Plane drüber. Genauso unseren Herd. Die Sachen könnten ja nass werden und morgens um 3.00 Uhr, könnte jemanden, auf dem Weg zur Toilette, ja die Unordnung stören. Also alles korrekt. Morgen geht’s in den Wald.

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Latschen, Tratschen und Käsekuchen

Irgendwie hüpfen meine kreativen Gedanken und die heutigen Erinnerungen durcheinander. Liegt vielleicht am übermäßigen Kohlehydrat-Konsum. Kann sein, dass sich das Ganze heute ein wenig holprig liest.

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Abenteuer-Welt

Das heutige Abenteuer bestand darin ein trockenes neues Plätzchen zu suchen und zu finden. Ein neues Plätzchen haben wir gefunden, so ganz trocken ist es nicht. Aber vielleicht von vorne.

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Deutschlandreise 2021

Herz über Kopf

So Ihr lieben Menschen da draußen, es ist wieder soweit die Sauerkrauts haben Urlaubszeit. Wir haben es gewagt und unsere Reise 2021 gestartet. Bis es soweit war ist eine Menge passiert oder man könnte sagen nichts passiert. Wir haben immer noch Corona, der Bus ist gerade so fertig geworden und die Fußballnationalmannschaft hat es mal wieder nicht ins Endspiel eines großen Turniers (Euro 2020) geschafft. Also alles so wie immer. Selbst der erste Campingplatz ist der gleiche. Der ist genauso schön wie letztes Mal und die Angestellten sind nett. Aber etwas hat sich geändert.

On Route
Mittagessen

Habt Ihr schon herausgefunden was anders ist? – Ja genau, Ihr seht nur 3 (in Worten drei) Paar Schuhe. Der „Kölner“ ist zu Hause geblieben. Ihm war der Urlaub dieses Jahr nämlich nicht egal. Er hat sich entschieden seinen neuen Lebensabschnitt, er hat seine Schullaufbahn erfolgreich beendet und er öffnet in ein paar Tagen die Tür des Erwachsenendaseins, gelassen entgegen zu gehen und das eine oder andere Fest mit Gleichaltrigen zu feiern und das geht nicht auf der Straße. Wir lachen, wir weinen und sind mega stolz auf den Großen.

Wollten unser Mittagessen abgreifen

Die Fahrt war Problem los. Wir sind über einen Teil der deutschen Vulkanstraße gesurft, haben Mittag auf dem Parkplatz des Vulkanparks gemacht und die Eichhörnchenfamilie getroffen. Deswegen lohnt sich der Parkplatz, für geologisch und historisch Interessierte vielleicht auch der Vulkanpark.

Am Wegesrand
Auf dem Stellplatz
Mosel vom Stellplatz
Stellplatz vom Weg
Abendessen

Nun sind wir also hier an der Mosel und stellen fest, dass noch ein paar mehr Dinge anders sind. Auf der Rücksitzbank ist es ruhiger und wir müssen nur noch ein Kind zum kleinen Spaziergang, der Trick mit dem Eis hat geklappt, überzeugen. Die Menge des Abendessens müssen wir dringend anpassen, ich werde sonst mein Gewicht nicht halten können. Nein es liegt nicht am Spaghettieis. Wir müssen jetzt die Worte bei dem Spiel „Stadt, Land, Name“ googeln und können nicht einfach fragen. Es sind die alltäglichen Kleinigkeiten bzw. die kleinen Urlaubsroutinen die sich ändern und so zeigen, dass das Leben unserer kleinen Familie im Fluss ist und das ist gut so. Ach ja. Ich war heute alleine im Waschhaus die Zähne putzen. So nun ist es Zeit fürs Dachzelt. Der Regen tröpfelt leise aufs Zeltdach, sehr beruhigend. Wir wünsche Euch was.

Die Marina am Stellplatz

## Randnotiz: Jedes Mal wenn der Buchstabe P aufgedeckt wird, möchte man reflexartig bestimmte Worte in die Runde rufen. Es is aber ein Spiel für alle Altersstufen, man bedenke. Buchstabe P, Hauptwort mit 8 Buchstaben, Lösung?

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Großbritannien 2019

Verschoben

Hatten heute viel zu tun und waren noch das Dachzelt wegbringen. Schlaft gut.

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Großbritannien 2019

Wärmer wird es nicht

  • Kilometerstand morgens: 241251 km
  • Wetter: In einem Film über Großbritannien und seine Helden wird es so erzählt:“Christ, gibt es in diesem Land keine Sonne?“

Heute morgen, Sachen im Regen zusammengepackt und das Navi eingeschaltet. Dann völlig entspannt über die Autobahn (Motorway) gerollt. Kurz nach Mittag an unserem Wunschcampingplatz in Bristol angekommen. – Leider ausgebucht.

Der Campingplatz vor den Toren Bristols

Also weiter auf Empfehlung nach Wrington und einen Stellplatz gefunden. Die Eigentümer supernett, hilfsbereit und höflich wie überall. Kleiner Wermutstropfen, der Campingplatz ist sehr verkehrsgünstig gelegen. Aber dafür Eco-zertifiziert und aktuell wenig Gäste. Die Stimmung heute zwischendurch am Tiefpunkt, liegt vielleicht am Wetter oder an der Lage des Platzes. Nachdem wir aber nun wie die Briten ab sofort kurze Hosen tragen werden, denn es ist ja Sommer und wärmer wird es trotz Regen nicht mehr, wird alles wieder gut. – Vielleicht ziehen wir uns auch weiterhin „continental“ an. Mit Regenjacke und so. Wir haben ja alle Käsebeine.

Ein Wohnhaus
Die örtliche Tankstelle
Supermarkt in Wrington
Im Kaffeechen, loveley
Häuschen am Ortsrand

Morgen also Morgen mit dem ÖPNV nach Bristol.

  • Kilometerstand abends: 241451 km
  • Wetter: die einen sagen so, die anderen so

##Randnotiz:

1. Man könnte glauben, wenn die Briten Ende Oktober aus der EU austreten, hat sich unser Plastikproblem gelöst. Was hier jeden Tag an Hundekotbeutel gebraucht und genutzt wird, der Hammer. Aber alles ordentlich in die Tonne.

2. Hier findet Ihr ein link zu einer Interaktive Karte, die den ungefähren Reiseverlauf zeigt.

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Großbritannien 2019

In der Kürze liegt die Würze

  • Kilometerstand morgens: 241186 km
  • Wetter: stürmischer Regen, kurzzeitig trocken, beständiger Wind

Unsere heutige Etappe hat uns weg von der Küste in einen kleinen Ort Namens Lydford am Rande des National Parks Dartmoor geführt. Dort haben wir einen kleinen beschaulichen, ruhigen und windstillen Campingplatz gefunden. Hier können wir endlich einmal richtig langweilen, super. Lydford ist ein Ort wo man hinzieht, wenn man selbst vergessen will oder vergessen werden muss. Ruhig, keiner auf der Straße und die Jugendlichen (wir haben einen jungen Mann gesehen) müssen auf den Friedhof fürs mobile Internet.

klein, beschaulich, höflich
Am Wegesrand
ziemlich altes Gefängnis
die liegen hier überall

Der Pub war bzw. ist augenscheinlich der Dreh- und Angelpunkt des Ortes. Richtig urig und alle da.

The Castle Inn
Sind alle rauchen
Telefonzelle mit Telefon (so sind‘se)

Heute ohne Wind und Regen ins Dachzelt.

  • Kilometerstand morgens: 241251 km
  • Wetter: wolkig und trocken

## Randnotiz: Hier findet Ihr ein link zu einer Interaktive Karte, die den ungefähren Reiseverlauf zeigt.

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Großbritannien 2019

Tourismus ist ein Teil der Reise

  • Kilometerstand morgens: 240772 km
  • Wetter: sonnig
Hab ich selbst gemacht
Zwischenstopp bei Burley
Lulworth Castle

Sind heute einfach los ohne festes Ziel, denn das war zu weit für einen Tag. Also zwischendurch angehalten, und die Landschaft angeschaut.

Jurassic Coast
Durdle Door

Also die Jurassic Coast ist echt sehenswert und die Durdle Door erst recht. Wenn man weiß, dass die Briten Tourismus echt können und einem viele Menschen egal sind, dann sollte man sich das anschauen. Ach ja, gehört nicht zum NationalTrust, deshalb Parkgebühr.

Bagwell Farm Touring Park
@ Red Barn Gasthaus

Einen sonnigen Campingplatz gefunden. Leider kann man das Meer von hier sehr gut sehen, aber der Fußweg dahin ist so gut versteckt, dass wir diesen noch nicht gefunden haben. Das Essen und das Bier waren landwirtschaftlich solide und sehr ausreichend. Die Sonne geht gerade unter, vielleicht gibt’s noch ein Foto.

tadaa, In echt mit mehr rosa
  • Kilometerstand abends: 240896 km
  • Wetter: sonnig, windig

## Randnotiz: Wenn der Einkaufswagen voll ist, sollte man die Selbstbedienungskasse bedienen können. Dann geht’s auch flott.

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Großbritannien 2019

Der erste Urlaubstag

Bus mit Bett

Waren heute wie verabredet um 11.00 Uhr at the Werkstatt. Haben dann noch kurz die Türen mit eingehängt und dann los. – Ach ne, noch eben ein paar Klamotten rein und zur ersten Reiseetappe. Ins Sauerland.

Haben noch kurz durchgewischt und das Dachzelt ausgeklappt. Hatten lecker Abendessen und die Kinder konnten schon mal den Urlaub genießen. Auf dem Land mit allem. Die Gülle muss ja irgendwo hin. Nun ist es spät (22.50) und wir gehen zur Ruh. Morgen früh geht’s nun endlich auf die Reise.