Heute mit ÖPNV nach Günzburg ins LEGOLAND und dann meinen Bruder, Schwager und Onkel mit allen Familienmitgliedern getroffen und uns lange nachdem dunkel werden getrennt. Liegen nun kaputt im Bett und uns fallen die Augen zu. Mehr morgen.
LEGOLAND
Heute mit ÖPNV nach Günzburg ins LEGOLAND und dann meinen Bruder, Schwager und Onkel mit allen Familienmitgliedern getroffen und uns lange nachdem dunkel werden getrennt. Liegen nun kaputt im Bett und uns fallen die Augen zu. Mehr morgen.
Ich sag nur fröhlich tanzt das Bächelein, vielstimmig zwitschern die Vögelein. Wenn Straßenlärm und harter Beat der Nachbarn zum weißen Rauschen des Alltags gehört, muss man mit der Naturkulisse erstmal klarkommen. Da wir aber flexibel sind, kommen wir zu recht, also macht Euch keine Sorgen. So viel Natur ist von uns gewollt. Der Funk des Sein animiert uns zu mehr.
Deshalb heute in die Natur, aber so richtig, mit Rucksack, Wanderstöcken und Proviant – herrlich. Aber ach, nicht mit der ganzen Besetzung, sondern nur der volljährige Teil allein meine Liebste und ich. Wir haben viel am Wegesrand gesehen und sind heute mal so richtig ausgelastet. Die Orchideen haben wir nicht alle gefunden, dafür aber schöne.





Als wir erschöpft aber froh die Kinder wieder am Bus gefunden hatten, man konnte glauben es hat wenig Bewegung stattgefunden, war ja auch echt warm hier, die Badeklamotten eingepackt und im nahe gelegenen Freibad ins Wasser gestürzt. Seit über vier Monaten wieder das erste mal. Hammer, das Wasser hat sogar im Bart gekribbelt.

Nachdem die Lippen blau und die Haut Schmirgelpapier, abgetrocknet und lecker Abendessen zelebriert. Nach gesellschaftskritischer und historischer Lektüre langsam auf die nahende Dunkelheit eingestimmt und Pläne für die Weiterfahrt geschmiedet. Das nächste Etappenziel wird Bayern. Wir sind weiter neugierig.

Das Wetter ist heute ziemlich sonnig, mit Wolken und keinem Regen. Wir sind heute ohne Wecker aufgewacht und konnten quasi noch den Sonnenaufgang beim Frühstück genießen. – Wunderbar. Da hier am Seitenarm der Fluss langsam bis gar nicht fließt, versuchen wir uns anzupassen und dann mit dieser Geschwindigkeit eine kleine Wanderung am Ufer entlang zu gehen. War eine Grundvoraussetzung für den Sohn und das Kind für eine aktive Teilnahme. Also einfach einen Fuß vor den anderen.


Hier am Pflaumenbaum im Schatten unsere selbst geschmierten Brote verzehrt und etwas getrunken. Wir wären sehr wahrscheinlich sitzen geblieben, der Blick auf die Flussschleife war schon schön, hätten wir gewusst, dass der Anstieg hinter den Weinberg ein richtiger Abstieg war. Da dieses Jahr sitzen bleiben aber nicht möglich ist, haben wir den Weg gemeistert und wurden mit einem tollen Ausblick, einem Oldtimer und einem schicken Abstieg belohnt.


Da Sport gesund ist, die letzten Kilometer zügig absolviert und glücklich am Bus angekommen. Zum Abendessen war dann der Wein auch schon in Flaschen abgefüllt. Wie praktisch. Wir hatten sogar noch Zeit Baden zu gehen und ein wenig zu SUPen. Gemeinsam haben wir den Tag beendet und freuen uns auf die nächste Etappe.
Randnotiz: Komisch, hier trifft man echt viele Deutsche.

So jetzt ist es wieder soweit. Nach langer Zeit ohne Natur, okay wir haben die Linde im Biergarten, sind wir wieder los. Also heute morgen nach einem konstruktiven Teammeeting, die restlichen Sachen in den Kofferraum und los mit dem Ziel Mosel unterhalb eines Weinberges.



Nachdem wir ums „Eck“ eine kleine kulturelle und kulinarische Pause eingelegt hatten, setzen wir unsere Reise ohne Navi und Karte fort. Als Orientierung dient allein der Fluss, die Mosel. Je nach Blickwinkel scheinen die Weinberge wie die Rücken der Trolle an den Fjorden in Norwegen, echt traumhaft. Dabei gerade einmal ein paar Dutzend Kilometer von zu Hause weg. Bildlich festhalten lässt sich das nicht, zu groß. Ein paar Baustellen und schnuckelige Orte weiter, links abgebogen und zack, Stellplatz gefunden.


Auch wenn es so aussieht, beim Aufbauen war nicht alles eitel Sonnenschein, nein, nein. Erst nach derben Worten, einer kleinen Menge Selbstzweifel, ein paar heilenden Tropfen Regen, den Hammer gefunden und die Heringe in den Boden gehauen. Das Vorzelt steht. Okay, man braucht die Heringe nicht wirklich, aber die geben ein sicheres Gefühl, wenn ein Hubschrauber knapp am Campingplatz vorbei rauscht um ans andere Ufer zu gelangen. Wir vermuten das war die amtierende Weinkönigin, die ihre Ländereien begutachtet hat und natürlich um uns zu begrüßen. Herrlich so Volks nah, die Laura. – Ich denke langsam kommt der Urlaubs-Flow. Wir wünschen Euch eine schöne Zeit, viel Spaß beim Lesen und uns einen super Urlaub.

Das fehlende Paar fotografiert die wunderschöne Szene.




Wir wünschen allen die hier vorbeischauen eine schöne Zeit, so wie Ihr Euch das vorstellt.
Grüße und ein Wiedersehen hoffentlich voller Tatendrang in 2020!
## Randnotiz: Einen guten Rutsch wünscht man seit mehr als 100 Jahren und bedeutet soviel wie gute Reise. Eine schöne Erklärung findet dazu Herr Fug.

Heute Morgen das Glück gehabt unsere Studien fortzuführen. Auf dem gegenüberliegenden Balkon Menschen beim Wellness beobachtet. Keine Sorge, bleibt jugendfrei. Unsere Beobachtung: Nachdem frühmorgendlichen, vermutlichen, Saunagang mit dem Bademantel auf dem Stülchen entspannt. Die Meeresluft mit der Zigarette im Mund genossen und dem Rauschen der Wellen, den Blick zur Straße, nicht zum Meer, zu gehört. – Alle Welt spekuliert über die Existenz von außerirdischem Leben im All, hallo die leben mitten unter uns.

Nach einem spannenden Frühstück. Wir wissen jetzt warum die Menschen Anfang November hier bei Wind und Wetter Urlaub machen. Sie feiern Ihren Hochzeitstag. Das haben unsere Frühstücksnachbarn allen mitgeteilt. So nun die Sachen gepackt und ab nach Hause. Romantisch war’s.


Heute um 14.00 Uhr in Niendorf mit der Jagd begonnen. Welche Jagd? Natürlich die Jagd nach Sonnenstrahlen. Hier am Timmendorfer Strand erzählt man sich aber, dass die Sonnenstrahlen um diese Jahreszeit sehr scheu sind und die schwer zu entdecken sind. Also sind wir nach einem gewagten Fußmarsch über Stock, Stein, Sand und Holzplanken in der Strandvilla (www.strand-villa.de) gestrandet. Dort haben wir uns zusammen mit Julius Meinl und einem gedeckten Apfelkuchen aufgewärmt. Sehr schönes Haus von innen, ein bisschen Wiener Café Atmosphäre mit gutem und freundlichen Personal.





Es hat sich jetzt schon gelohnt und ich habe wieder Hoffnung. Dienstleistung hat hier noch viel wert, wie früher. Der Trip ist ja auch an einen Ort von früher. Damals noch fast ohne Kinder.

## Randnotiz: Richtig, wir sind nur zu zweit unterwegs, ohne Bus. Dem ist zu kalt.


Unserem Versprechen folgend den Tag heute langsam begonnen und ohne Plan in den Tag hinein gelebt. Alle zusammen am Tisch Gesellschaftsspiele performt. Ein Teil der Gesellschaft hält es nicht mehr aus und performt mit Wanderschuhen den Staumauer-Trail und gelangen zum Waffelausflugslokal. Bedauerlicherweise machen die um 17.00 Uhr zu und hatten verständlicher Weise, als wir angekommen sind, keinen Waffelteig mehr, um 16.00 Uhr /-). Also pragmatisch den Kaffee getrunken und dann mit alle „Mann/Frau“ im Brauhaus die Karte rauf und runter gegessen.


Nun ist es draußen dunkel und die Temperatur einstellig, deshalb gemeinsam gruseln. Beim spielen gibt es ein „Hauen und Stechen“ im Sinne des „Totenkopfkönigs“. Langsam aber sicher geht der Tag zu Ende und wir schmeißen uns in die Kojen. Schön war’s.


Heute die ehemalige NS-Ordensburg Vogelsang besucht. Wir wussten nicht, dass das so nah war bzw. diese Menschen mit allen Mitteln und an allen Orten versucht haben Ihr Gedankengut zu verbreiten, als Bestandteil, als Teil der Identität der Menschen zu etablieren.




Solche Orte des Erinnerns sind wichtig, denn wir dürfen nicht vergessen was war, dürfen nicht akzeptieren was ist und müssen verhindern was sein könnte.

Dank unserer wetterfesten Grundeinstellungen konnten wir heute noch vor dem Mittag die Reise nach Monschau antreten. Das hat zwar fast unmenschliche Überredungskunst bedeutet, aber alle waren dann überzeugt, dass frische Luft das Beste ist was es gibt auf der Welt. Einhörner die gibt es wirklich!
In Monschau konnten wir dann gut erhaltene Gebäude aus dem Mittelalter bestaunen. In manche durften wir auch rein. Hat vielleicht daran gelegen, dass die uns was verkaufen wollten. Aber nett.




Das nächste Highlight lies aber auch nicht lange auf sich warten. Emil die Senfratte, eh, Maus erklärte uns die Herstellung von Senf. War sehr Kind gerecht, also für die lieben Kleinen optimal. Optimistisch wollten wir dann den zuvor gekosteten Senf erwerben . Schlechte Idee. Wie es der böse Zufall will, strömten just in diesem Moment zwei Reisebusse mit Menschen Ü70 in den kleinen Verkaufslanden (3x3m). Diese Menschen gingen äußerst skrupellos mit sich und ihren Mitmenschen um. Aufgrund des kleinen Zeitfensters mussten gefühlte 150 Rentner alle auf einmal Senf und Mettwurst kaufen. Die waren bewaffnet mit Rollator, Unterarmgehhilfen und Altersstarsinn, wir hatten keine Chance, haben aber überlebt mit Senf und einer gefühlten PTBS. Endlich wieder zu Hause, Abendessen konsumiert und anschließend ganz analog Werwölfe gejagt.
