Ja genau, der Tag fängt wie immer an. – Wir wachen auf und freuen uns auf den neuen Tag.
Ein ganz normaler Urlaubstag
Ja genau, der Tag fängt wie immer an. – Wir wachen auf und freuen uns auf den neuen Tag.
So, heute von der Sonne geweckt worden. Okay, wir hatten den Vorhang nicht richtig zu. Mit einem Blick aus dem Fenster, stellen wir fest, dass es nicht mehr regnet und die Sonne sich langsam durch die Wolken kämpft. Krass gestern noch Land unter und heute sommerliche Temperaturen. Die jungen Damen besorgen gerade die gestern Abend bestellten Brötchen.
Der Regen verlangt von uns heute morgen ein wenig mehr Gemütlichkeit. Wir sitzen also etwas länger beim Frühstück.
Heute wachen wir trotz der verkehrsgünstigen Lage entspannt und ruhig auf. Bei etwas diesigem Wetter lässt sich das Frühstück im warmen Häuschen genießen. Wir habe alles was das Herz begehrt. Frisches Brot, Aufschnitt und Aufstrich, echt lekker.

Heute werden wir die Gegend erkunden und mit dem Bus die schön geschwungen Straßen in den Ardennen auf und ab genießen. Als erstes landen wir in St. Hubert und erkunden zu Fuß den altgeblieben Ort. Das hier in der Region viel gejagt wird, ist im Ort überall präsent. Siehe den gelben Hund im Titelbild.

Wir sehen einen in die Jahre gekommen Friedhof und einen reparaturbedürftigen Dom/Basilika. Es wird hier an allen Ecken und Kanten gewerkelt und restauriert. Bald wird hier alles fertig sein. Es gibt Gebäude aus vielen Epochen. Die Basilika erscheint im mittelalterlichen Gewand, die Gebäude daneben irgendwie aus Napoleons Zeiten. Auf jeden Fall altes Zeug. Auf dem Friedhof liegen viele Menschen aus den Zeiten der Weltkriege.

Es sind aber noch gar nicht viele Touristen hier, was das Umherschlendern angenehmer macht. Die kommen bestimmt nächste Woche. Wir haben halt zwei Wochen Osterurlaub, was ein Luxus.


Die Reise geht weiter und wir kommen in Awenne an. Hier gibt es auch einige sehenswerte Häuser aus hiesigem Sandstein. Auf einer Informationstafel erfahren wir, dass dies ein Handwerker-Ort aus dem letzten Jahrtausend ist. Der Ort war früher wohl führend in der Holzklotschenherstellung. – Die scheinen hier vor lauter Arbeit gar keine Zeit gehabt zu haben um einkaufen zu gehen. Hier gibt’s nämlich keine Geschäfte. Also weiter.


Der letzte Ort auf unseren heutigen Liste ist der beschauliche und größere Ort Rochefort nicht zu verwechseln mit Rochefort, obwohl beide Ort irgendwie mit Felsenburg übersetzt werden können. Auch hier wird gewerkelt und die alten Gebäude wieder Instand gesetzt. Wir besorgen uns einwenig Bargeld und Postkarten. Als es zu regnen beginnt machen wir uns auf den Heimweg. Wir schaukeln die Straße kurvenreich zurück und genießen, am Park angekommen, die warme Luft an unserem rauschend Bach.

Ach ja, Babs hat unser Problem mit den fehlenden Kochtöpfen gelöst. Wir haben einfach zwei zusätzliche und frisch gespülte Töpfe bekommen. Es gibt nun zum Abendessen Freestyle Kartoffel-Gemüse-Mix, gekocht in drei Töpfen und einer Pfanne. Wie stark ist das denn?

Kurz vorm Dunkel werden, beschert uns der Himmel noch einen farbintensiven Regenbogen, herrlich. Nun ist der Tag auch fast schon wieder rum und wir lauschen der Natur zum einschlafen.
Heute ist unser letzter Tag in Quedlinburg.
Heute gibt’s zum Frühstück Brötchen vom Markt. Voll gut, hier gibt es noch einen Markt mit lokalen Produkten. (Ach ja, ich habe noch ein paar Bilder in den Artikel von gestern hochgeladen) Nachdem Frühstück packen wir die Sachen und machen los.
Hach, es ist einfach schön, dass man aufstehen kann, wenn man ausgeschlafen ist.
Wir starten den Tag mit „frischen Brötchen“ vom Bäcker. Leute, jetzt mal ehrlich, mich wundert es seid heute nicht mehr, dass man auf der (politischen) Stelle tritt.
Wir sind wieder hier. Wir machen eine Woche Herbsturlaub in Quedlinburg.