- Tacho: 247975 km
- Strecke: 262 km
- Abgabe 30,56 Liter (Super E5)
- Preis je Liter: 152,9 Cent
- Betrag: 46,73 €
- Uhrzeit: 10:49
///senf.sache.kater
///senf.sache.kater

Wir sind heute weiter gen Süden gefahren, in der Hoffnung mehr Sonne abzubekommen. Hat in Teilen geklappt. Wir haben unser Etappenziel den Bodensee mit Regen unterwegs, drängelnden LKWs und Stau auf der Uferstraße gut erreicht. Außerdem ist es gerade trocken und es soll erst in der Nacht regnen. „Toll!“ [Zitat von HaPe Kerkeling (Höhrbuch – Pfoten vom Tisch)]

Können wir diesen Luxusplatz mit gepflegten Stellplätzen und absoluter Nähe zum See empfehlen? Was meint Ihr? Ganz subjektiv betrachtet sind wir der Meinung, äh Nein! Es liegt nicht am See, das zeigen die Bilder. Der Bodensee ist eine Reise wert und es ist für jeden etwas dabei.


Es liegt vielleicht daran, dass die stark befahrene Bundesstraße in Hörweite liegt und es hörbaren Flugverkehr gibt. Nein, es sind nicht die Zeppeline, die fliegen nostalgisch. Es liegt wohl auch daran, wie hier gecampt wird. Der Platz ist ordentlich, gepflegt und die Gebäude im Top-Zustand. Das war in England auch so, aber die Atmosphäre ist dort anders, britisch. Es war dort immer freundlich und höflich zurückhaltend. Die Nachtruhe war selbstverständlich. Hier wird auch gegrüßt, aber man ist hier eher extrovertiert. Die Nachtruhe ist hier eine Empfehlung.
Wir werden morgen hoffentlich ein sonniges Wetter nutzen können. Es scheint einen netten Ort zugeben und es gibt noch eine Abenteuertour zum Obi und/oder einer Fritz Berger Filiale. Am Sonntag geht’s dann weiter auf der Straße.





## Randnotiz: (*) Warum der lustige Titel? Nun Regentage und Autofahrten können langweilig sein. Deshalb verfolgen uns diese sagenhaften Kalauer und wir versuchen uns zu übertrumpfen. Ein Beispiel wäre auch, auf einer Weide stehen drei Bullen und einer von diesen ist sehr muskulös oder wie wir es nennen der sieht aber ganz schön bullig aus. Da der Bodensee klares Wasser in Ufernähe hat, kann man halt den Boden sehen. Buah!
Das heutige Abenteuer bestand darin ein trockenes neues Plätzchen zu suchen und zu finden. Ein neues Plätzchen haben wir gefunden, so ganz trocken ist es nicht. Aber vielleicht von vorne.
Heute weiter Richtung Süden mit der Sonne im Schlepptau. Der Plan war mal zügig ein paar mehr Kilometer zu machen. Hat nicht funktioniert. Autobahn fahren verursacht Stress, Stau und Unmut. Unser Navi hatte irgendwie heute auch ein Eigenleben. Irgendwann sind wir dann auf die Landstraße mit steilen Bergen, was wiederum Stress bei den anderen Verkehrsteilnehmer verursacht hat.

Fazit: Autobahn mit einem VW-Bus ist Mist.
Gegen 17.30 Uhr den Campingplatz erreicht. Ist ausgebucht. Nur Familien mit Kindern hier. Liegt vielleicht daran, dass das hier ein Bauernhof ist/war. Mit Schwimmteich und Streichelzoo. Liegt aber ganz in der Nähe von Günzburg. Ihr dürft raten wo es morgen hingeht. Genau, LEGOLAND, danach noch kurzes Familientreffen. – Das wird ein Spaß. So ich gehe in den Schlafsack, die Mücken bringen mich sonst um.


Okay geflunkert, erst am Montag, aber die Würfel sind gefallen. In diesem Jahr machen wir den Ravensburg-Style. Wir bereisen alle zusammen mit dem Bus unser Heimatland, Deutschland. So können wir vielen Unsicherheiten ausweichen und sind im Falle eines Falles auch schnell wieder zu Hause und können uns einschließen. Obwohl – das ist nicht der Plan. Wir hatten nun die letzen Monate, ca. 4, eine Menge Ruhe @home und haben gewollt oder nicht auch einiges riskiert. 1,50 m ist sehr dehnbar oder andersherum und manchmal ist man geistig nicht ganz da und vernachlässigt so manches. Nun müssen wir noch das Dachzelt holen und dann geht es los.

Heute Morgen das Glück gehabt unsere Studien fortzuführen. Auf dem gegenüberliegenden Balkon Menschen beim Wellness beobachtet. Keine Sorge, bleibt jugendfrei. Unsere Beobachtung: Nachdem frühmorgendlichen, vermutlichen, Saunagang mit dem Bademantel auf dem Stülchen entspannt. Die Meeresluft mit der Zigarette im Mund genossen und dem Rauschen der Wellen, den Blick zur Straße, nicht zum Meer, zu gehört. – Alle Welt spekuliert über die Existenz von außerirdischem Leben im All, hallo die leben mitten unter uns.

Nach einem spannenden Frühstück. Wir wissen jetzt warum die Menschen Anfang November hier bei Wind und Wetter Urlaub machen. Sie feiern Ihren Hochzeitstag. Das haben unsere Frühstücksnachbarn allen mitgeteilt. So nun die Sachen gepackt und ab nach Hause. Romantisch war’s.

Heute vor dem Wachwerden aufgestanden und noch in Ruhe gefrühstückt. Hätten wir besser nicht getan, da alle anderen die gleiche Idee hatten und alles zu geparkt ist. Aber mit viel Geduld und Spucke dann über den Quick-Check-Out die Heimreise gestartet. Ohne Probleme in Wuppertal gelandet, Sachen eingeräumt und nun haben wir noch das Wochenende für uns. Vereisen ist irgendwie immer spannend, herausfordert und am Ende schön erholsam.



Heute morgen noch vor dem Wecker aufgewacht und aufgestanden. Sachen sortiert, zusammengepackt, aufgeladen und dann auf nach Dover. Sind gut durchgekommen und dürfen eine Fähre früher boarden (12.05 Uhr Ortszeit). Schaukelig über den Ärmelkanal und ohne weitere Passkontrolle aufs Festland gelassen. Rollt ohne Probleme bis zum ersten Zwischenstopp, eine Tankstelle in Belgien. Hier dann einigen anderen Kontinentaleuropäern erklärt, dass man in Belgien vor dem Tanken bezahlen muss. Wir haben da ja schon gewisse Routine und versuchen nun, dass alle von der mitgebrachten Höflichkeit profitieren.


Nachdem Boxenstopp einen Fahrerwechsel durchgezogen. My Dear meistert die restlichen ca. 300 km hervorragend. Ich habe nun Zeit für ein kleines Nickerchen und die Kinder können ganz gelassen ihre Videos genießen. Es soll aber nicht unerwähnt bleiben, dass die notwendige Versorgung für Fahrerin und Copilot vom Team Rückbank reibungslos vonstatten geht.
Um kurz vor 21.00 Uhr die Treppen zur Wohnung erklommen. Wohnung ist gelüftet und Bier ist im Kühlschrank. Danke liebe Nachbarn. So nun noch schnell geduscht und dann ins Bett. Spoiler, siehe Randnotiz.
Allen die mit uns mitgereist sind und hier gerne mitgelesen haben, ein dickes Dankeschön. Das war nicht unsere letzte Reise.


##Randnotiz: Für alle die noch nicht genug haben, werden wir morgen noch eine kurze Zusammenfassung unserer Reise hier schreiben.
Heute ohne Frühstück auf die Reise. Aber kein Problem, hier gibt’s überall und an jeder Ecke Sandwiches in allen Geschmacksvarianten und auch frischen Kaffee. Also beim nächsten Tankstopp, mobil gefrühstückt. Dann nach diversen Kreisverkehren endlich auf der Autobahn gelandet und Richtung Osten.

Nach ca. 200 km den Ring um die Hauptstadt erreicht. Irgendwie wie ein riesengroßer Kreisverkehr. Mit Navi, Schildern und Markierungen die richtige Ausfahrt gefunden.

Nach einigem Hin und Her durch Vororte einen schicken Campingplatz gefunden. Die Mitgliedschaft im Caravan and Motorhome Club hat sich echt gelohnt. Bahnhof liegt 10 Minuten zu Fuß vom Platz und der Zug braucht ca. 25 Minuten. Guter Startpunkt für die Suche nach Harry Potter, Paddington, Spike und Miss Marple. Moment da war doch noch was, ach ja die Royals.



Heute morgen ohne Wecker aufgewacht, in aller Ruhe. Sachen gepackt und los. Wir fahren einfach drauf los, ohne Navi, analog mit Karte. Wie aufregend. Läuft, ich kenne meine Fahrkünste, My Dear ist eine hervorragende Co-Pilotin. So wie es aussieht wissen das leider nicht alle Briten. Wir gehen die Sache pragmatisch an, wir halten auch einfach drauf, hat bis jetzt immer gepasst.
Unser Weg führt über Abbotsburry. Ein Ort wie man sich einen britischen Ort vorstellt. Ungefähr so wie der Ort aus dem Disney-Film Die tollkühne Hexe in ihrem fliegenden Bett mit Angela Lansbury.
Danach weiter die Jurassic Coast an Puncknowle vorbei Richtung Tagesziel Dartmouth.

Dann hat uns ein Schild am Straßenrand verleitet nach Branscombe zu fahren. Das wäre ein Foto wert. War es auch wie Ihr sehen könnt. Hier wurde nun aber wieder die ganze Performance vom dynamischen Duo gefordert. Die Sträßchen dahin sind so breit wie ein VW Bus.





Wir Ihr seht, die Gunst der Stunde genutzt und ein bisschen Heimat getankt. Dann weiter mit Karte.


Nach ca. 1. Stunde Kingswear erreicht. Mit der Fähre nach Dart übergesetzt. Weiter nach Dartmouth, über ein paar Hügel, die nutzen hier jede Gelegenheit um den Streckenverlauf abwechslungsreich zu gestalten, zum Campingplatz in Stockenham, Start Bay Clubsite.
## Randnotiz: Der Campingplatz ist eine Herausforderung. Das mobile Netz ist hier nur von deutscher Qualität.