Heute machen wir einen Urlaubsroadtrip aber andersherum. Wir fahren die 450 km, die wir sonst in 5 Tagen mit Zwischenstopps schaffen, an einem Tag. Dafür bleiben wir am Ziel die 5 Tage.
Roadtrip, andersherum
Heute machen wir einen Urlaubsroadtrip aber andersherum. Wir fahren die 450 km, die wir sonst in 5 Tagen mit Zwischenstopps schaffen, an einem Tag. Dafür bleiben wir am Ziel die 5 Tage.
Wir haben den 14. April 2025, es ist Montag und wir packen gerade den Bus. Für uns ein ungewöhnlicher Startreisetag, aber das diesjährige Osterreiseziel ist erst ab heute frei. Dafür bleiben wir nach hinten raus einen Tag länger. Wir fahren gegen Mittag, bei sonnigen 15 Grad vom Hof und düsen Richtung Belgien. Nach ca. 4 Stunden kommt die 4 Personen starke Reisegruppe (My Dear, die junge Dame, die Cousine der jungen Dame und der Fahrer) in den Ardennen, St. Hubert an. Es ist ein Tiny-House im Landalpark geworden. Der ehemalige Campingplatz ist komplett neu mit individuellen Tiny-Houses ausgestattet. Babs begrüßt uns sehr herzlich, klärt uns kurz über die Parkregel auf und wünscht uns einen tollen Aufenthalt. Wenn was ist, sollen wir uns bei Ihr melden.


Wir sitzen nun in der Sonne und genießen die vorhin noch eingekauften belgischen Waffeln mit frischem Kaffee. Nach einiger Zeit erkunden die jungen Leute das Gelände und kommen zufrieden zurück.

Ich bin mal gespannt wie oft wir die Nacht auf die Toilette müssen, bei dem Gerausche. Ist aber kein Problem, wir haben nämlich zwei Toiletten.

Was echt verrückt, aber gleichzeitig irgendwie lustig ist, dass wir diesmal echt gut vorbereitet sind. Aufgrund unserer Erfahrungen mit der Ausstattung in Landal-Parks, haben wir extra das große Küchenbesteck, Kaffeekanne (French-Press) und eine Pfanne eingepackt. Soweit so gut. Da es nun ans Kochen fürs Abendessen geht, stellen wir fest, dass irgendwie noch ein zweiter Kochtopf fehlt, dafür haben wir aber mind. fünf Pfannen, herrlich. Machen wir halt mehr Gemüsepfanne. Morgen mal Babs fragen, ob sie da etwas organisieren kann.

Nach dem Abendessen gehen die älteren Teammitglieder zum Verdauen noch einen kleinen Spaziergang in den Wald. Der Weg beginnt direkt bei uns am Grundstück. Wir gehen immer weiter in den Wald hinein. Dort treffen wir junge Lokals, die freundlich grüßen. Nach ein paar weiteren hundert Metern beschließen wir zurück zu gehen, da kein Ende des Weges in Sicht ist. Das wird echt zu gruselig.

An einer Weggabelung erklärt My Dear kurz, dass wir uns verlaufen werden, wenn wir nicht jetzt rechts abbiegen würden. Wie hat es der Fahrer nur geschafft das diesjährige Reiseziel zu erreichen? Er hätte sich wie alle anderen verlaufen.

Mittlerweile ist es dunkel und wir sitzen im Häuschen und lassen den Abend langsam zu Ende gehen. Es wird geduscht, gelesen, gesurft, geschrieben und die Ruhe auf sich wirken gelassen. So für heute ist fast schon Bettgehzeit. Wir sind voller Erwartung was der neue Tag so bringt.
P.S. StartKilometer 267857
8.50 Uhr am Hafen und es geht gar nichts. Vorher 5 km lange LKW-Schlange auf dem Weg zum Hafen. Wir fahren links vorbei. Am Hafen angekommen müssen wir warten, Passkontrolle! Das ist so 90’ziger. Wir sind gespannt ob wir die Fähre um 11.05 bekommen. Stop and go ist nichts für den Bus, er springt dann schlecht an. Wir üben uns 2 Stunden in Geduld, wir dürfen anschließend zum Schalter der Fährgesellschaft. An unserem Schalter hat heute augenscheinlich ein Azubi neuster Generation Dienst, es geht alles in Ruhe. Wir bekommen die Fähre um 11.25 Uhr. Das ist gut so, es ist ziemlich warm in der Warteschlange. In Frankreich angekommen können wir direkt nach dem Hafen auf die Autobahn und fahren ohne Stau mit zwei kleinen Stopps bis nach Wuppertal durch. Hier kommen wir nach gut 2750 Kilometer Reisestrecke wohlbehalten wieder an.
Danke das Ihr dabei wart. Wir hoffen Ihr konntet ein wenig unseren Urlaub mit genießen. Bis zum nächsten Mal, Grüße Eure Sauerkrauts.
Heute geht’s gelassen los, denn der letzte Campingplatz ist gebucht und die Strecke überschaubar.
Heute bringt der neue Morgen nichts Neues. Es regnet und wir packen zusammen. Wir kommen problemlos am Hafen in Dublin an. Wir werden den dritten Abschnitt bzw. den Rest der Woche noch in Großbritannien verbringen.
Wie sollte es anders sein, nachdem Rumdrehen kurz vor Sonnenaufgang hat es nun wieder angefangen zu regnen. Wir drehen uns noch einmal rum.
Heute [03.07.2023] ist eigentlich ein routinierter Reisetag bzw. ist die Straße Hauptbestandteil. Da wir aber gerne nach Irland möchten müssen wir wohl ein paar Kilometer schrubben. Aber wollen wir erstmal mit dem Frühstück beginnen.
Wir haben es geschafft, wir sind auf der Fähre, nicht die geplante, sondern die andere. Die Abfertigung hat länger gedauert als alle gedacht haben.