Heute verlassen wir am späten Vormittag unseren schönen Campingplatz um zum nächsten Etappenziel zu fahren.
Unser heutiges Ziel sieht in den Onlinemedien sehr verlockend aus. Historische Einkaufsläden und mit dem Anschluss an den Göta-Kanal, im Mittelalter wirtschaftlich sehr wichtig. Wir fahren nach Söderköping. Es gibt bestimmt was zu sehen.

Da wir nur knapp 60 Kilometer Strecke haben, machen wir einen Zwischenstopp in Valdermarsvik, ein Ort in Schweden. Der kleine Umweg hat sich nicht gelohnt. Das Zentrum sieht aus, wie die Weinorte an der Mosel heute. Charme der 70er, Leerstand und null Freshness. Hier in Schweden gibt es aber noch Anschluss an die baltische See. An der Mosel nur an die Mosel. Also kurz gewendet und weiter.


Wir machen heute auch noch den einen oder anderen Supermarkt (ICA) unsicher. Uns fehlt ein wenig was für unser Frühstücksbrot. Wer hätte das gedacht, dass es hier in Schweden schwieriger ist vegan im Supermarkt einzukaufen als in Großbritannien und da war es echt schon herausfordernd (schlecht).

Korskullens Camping, Stugor & Café

Nach gut 2 Stunden kommen wir an unserem, für die nächsten 2 Nächte, gewählten Campingplatz Korskullens Camping, Stugor & Café an. Der Platz ist zweigeteilt, ein Teil liegt direkt an der Fußgängerzone und der andere Teil direkt am Kanal. Wir haben uns für den verkehrsgünstigeren Teil entschieden. Der sieht irgendwie schnuckeliger aus und ist nicht nur mit Wohnmobilen belegt. Bevor wir aber auf unseren Stellplatz können, müssen wir uns ein wenig gedulden, Einlass ist erst ab 14.00 Uhr möglich. Also die Schuhe geschnürt und schon einmal den Ort unsicher gemacht. Wir finden ein nettes Café und genießen unsere Fika.





Nach dem Schlendern bauen wir alles auf und setzen uns dann in die Sonne. Hier ist es echt erträglich. Wir haben mit dem Student in Wuppertal telefoniert, da ist es wohl sehr, sehr warm. Als die Sonne weg ist, wird es dunkel und merklich kühler. Wir machen uns bettfein und kuscheln uns, wie so oft in die Schlafsäcke. Morgen sich wir die Kultur.
