Leute was soll man sagen, wenn der Campingplatz an einer Straße liegt, fährt schonmal der eine oder andere rücksichtslose Autofahrer vorbei.
Um genau zu sein, ein lauter Auspuff, Technomusik in schwedisch, Schlagermusik in schwedisch wird nicht schöner, weil es schwedisch ist, sondern nervt auch morgens um 3.00 Uhr. Es ist schon faszinierend, dass es solche Krach-Liebhaber überall auf der Welt gibt. Was allerdings ist, wir haben Urlaub und drehen uns noch einmal rum. Als die Sonne langsam das Zelt wärmt ist es spät genug für ein ausgiebiges Frühstück.
Anschließend machen wir uns zu Fuß auf den Weg zur Tegelbrukets sluss (Göta kanal). Eine der ersten Schleusen am Göta-Kanal. Wir habe Glück und sehen zu wie die M/S Athene, Hafen in Söderköping, geschleust wird.


Danach wechseln wir die Kanalseite und spazieren zurück nach Söderköping.

Hier besuchen wir die nächsten beschaulichen Attraktionen. Der Plan ist ein Trödelladen an der Hauptstraße. Wir finden Laden, leider ist das Angebot überschaubar und die besten Stücke schon mit einem Verkauft-Schild ausgezeichnet. Deshalb zurück in die Fußgängerzone, denn dort gibt einen öffentlich zugänglichen Kräuter- und Ziergarten der Stadt. Die Bepflanzung scheint einwenig dem Alter der Stadt angeglichen zu sein. Man kann auf einer Bank im Schatten verweilen. Heute ist es richtig warm, 26 Grad im Schatten. Wir schlendern weiter und werden vom Rosarium enttäuscht. Deshalb geht es in einen im Internet empfohlen Dekorationsladen. Danach wird es Zeit für einen Mittagsimbiss.



Gut gestärkt gehen wir weiter Richtung Ortsausgang, dort biegen wir um eine Ecke und landen in einem sehr alten Stadtteil. Laut Informtionstafeln gehörten die Häuschen mal zum Kloster und dienten da als Altenheim und Krankenhaus. Teilweise sind die Häuser Originale aus dem 13. Jahrhundert ohne Renovierungsstau, manche wieder aufgebaut und andere neu errichtet auf alten Klostermauer oder Friedhofsmauern. Es sind wohl Franziskaner gewesen. Wirklich nett anzusehen.






Nachdem wir genug gesehen haben, spazieren wir zum Campingplatz zurück und suchen uns ein schattiges Plätzchen zum erholen. Es sind wieder eine Menge Schritte in sommerlicher Wärme geworden. Deshalb trinken wir viel und ruhen uns aus. Morgen fahren wir weiter an eine hoffentlich ruhigeren Ort.
