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Schweden 2026

Auf der Straße nach Süden oder wo ist der nächste See

Schwerens Herzen packen wir heute unsere sieben Sachen und verlassen diesen sehr schön gelegen Campingplatz.

Schotterstraße
Blick auf den See

Wir fahren ins Tal und umrunden ein wenig das Süd-Westufer. Wir fahren wieder über kleine Landstraßen und Schotterpisten bis wir in Mora sind. Wer kennt sie nicht die weltberühmten Schnitzmesser aus Mora. Diese Messer werden einen Ort weiter gebraucht. Noch 5 Minuten weiter der Straße gefolgt und wir kommen in Nusnäs an. Hier befindet sich die Hokzwerkstatt Grannas A Olssons Hemslöjd AB. Diese Werkstatt gibt es seit dem 20. Jahrhundert. Hier in Nusnäs wird es produziert und fast noch unverändert in Handarbeit mit Farbe und Pinsel verziert, das mittlerweile weltberühmte und eins der schwedischen Nationalsymbole, das Dalarhäst/Dalarpferd.

Holzpferderohling in einer Kiste
Mitarbeiter schnitzt das Holzpferd
Auslage an fertig bemalten Dalarpferdchen

Das Pferd selber gibt es schon nachweislich seid 1625. Wir tragen zu den gut 2,5 Millionen Euro Umsatz bei und erwerben ein Original. Es ist auch gar nicht voll hier. Nur ein Reisebus schwedischer Touristen. Zum Glück bekommen die die ganze Geschichte erzählt, bevor sie den Laden/Butik stürmen dürfen. Da sind wir schon wieder auf der Straße Richtung Süden bzw. Richtung Göteborg.

Europastraße 16

Wir gleiten über die E16 die irgendwann zur Bundesstraße wird. Auf jeden Fall null Stau, selbst an einer Baustelle. Unterwegs sehen wir hübsche Landschaften, bunte Häuser, eine Tankstelle, einen Supermarkt und einen Fluß, den Klarälven. Auch hier fehlt eine Menge Wasser. Nach mehr als 3 Stunden kommen wir an unserem heutigen Campingplatz, Frykenbadens Camping, an. Wir werden freundlich empfangen. Der Stellplatz ist schon bezahlt und wir stellen uns problemlos an des zugewiesenen Ort.

Unser Stellplatz auf einer sonnigen Wiese

Der Platz liegt am Fryken-See. Wir brauchen zu Fuß 1 Minute und sind am Wasser.

Ein Pärchen seit 30 Jahren verliebt sitzt auf einem Steg in der Sonne
Wohnhaus am Campingplatz
Stugas mit Blick auf den See

Der Campingplatz selber ist aufgeräumt und sauber. Gut die Hälfte des Platzes ist mit Dauercamper belegt. Es gibt wieder eine große Bandbreite an Menschen. Wir finden es ein wenig seltsam. Zum Glück ist kein Wochenende, dann wäre es bestimmt lauter. Aber es ist wieder im Nirgendwo und ruhig, herrlich.

Sonnenuntergang von oben gesehen

Wir genießen noch ein bisschen Romantik und beobachten am Seeufer den Sonnenuntergang. Nachdem das erledigt ist, kriechen wir fröstelnd in den Bus. Wir schalten den Heizlüfter ein und verbringen nun im Warmen den Abend.