Voll stark, heute sitzen wir am Frühstückstisch und sehen die Sonne bzw. Sonnenstrahlen wir diese durch die Hecken funkeln.
Es ist (Grün)donnerstag der Tag vor Karfreitag, der hier übrigens Good Friday oder Black Friday heißt. Wir müssen nochmal los, zur Küste, weil auch hier morgen wenig geht. Ist auch Feiertag hier, aber laut Literatur auch unterschiedlich, je nach Region.

Wir sind auf dem Weg nach Newquay, ein Küstenort, der mit Fischereihandwerk gestartet ist und sich nach und nach zum Hotspot für Surfer entwickelt hat. Wir kommen an und finden einen Parkplatz direkt neben dem Golfplatz. Das heißt aber nichts, ist augenscheinlich nicht exklusiv. Sieht eher aus wie ein Minigolfplatz und groß. Wir starten am Fistral Beach, genießen das Rauschen der Wellen, stapfen durch den Sand und beobachten die verrückten Touristen die sich in die Wellen werfen. Von diesen Touristen gibt’s echt ne Menge hier. Nach einer großen Dosis Sauerstoff zieht es uns in den Ort, wir wollen in die coolen Surf-Läden.





Wir sehen immer wieder alte Bauwerke und Gebäude, die ein wenig Geschichte erzählen. Von der „Fußgängerzone“ werden wir enttäuscht. Es gibt zwar die coolen Surfshop , besser die lässigen Surf shacks, aber die anderen Läden schmuddeln so vor sich hin oder verramschen Waren bzw. Bieten Ramsch. Es scheinen echt zu viele Touristen hier zu sein. Der Ort ist in die Jahre gekommen, da nützt es auch nicht viel, wenn die Straßenreinigung den Müll einzeln aufsammelt. An den Fassaden blättert die Farbe ab und das Publikum zeigt sehr menschlich. Nichtsdestotrotz finden wir die kleinen versteckten Perlen im Fischerort.




Der Mittagsimbiss tut gut und wir können doch noch weiter durch die Läden ziehen. Wir schaffen es auch die größten Strände des Ortes zu sehen.


Da wir von aufregenden Naturschauspielen nicht genug bekommen können, fahren wir weiter nach Mawgan Porth. Stimmt nicht ganz, auch dieser Ort liegt an einem Topstrand, weshalb es auch hier von Menschen wimmelt und wir weiter die Steilküste entlang fahren und zum Glück einen Parkplatz vom National Trust. Hier steigen wir aus und folgen den gut gepflegten Fußwegen zu den angelegten Aussichtspunkten. Wir werden nicht enttäuscht und staunen über die Gewalt des Meeres und die Schönheit der Natur. Leider geben die Bilder nur ungefähr wieder was wir sehen und hören, atemberaubend.



Nun geht es auch schon wieder zu unserem Häuschen. Wie in jedem Urlaub, müssen wir die Vorräte von Zeit zu Zeit auffüllen und kaufen in einem Morrisons. Auch dieser Supermarkt überzeugt uns heute nicht. Auch müsste mal neu verputzt und durchgewischt werden. Wir rätseln warum das so ist, liegt es an der Region, am Brexxit oder fehlt den Mensch hier einfach die Zeit, weil sie sich um die Schafe kümmern müssen. Schafe gibt es hier augenscheinlich mehr als in Schottland. Wir werden es weiter beobachten, aber nicht morgen, da ist Feiertag.