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Heute Richtung Dänemark

Heute Morgen klingelt nervös der Wecker. Wir packen das vom Regen nasse Zelt ein und rollen kurz vorm Ende der Nachtruhe vom Platz. Fühlt sich illegal an.

Wir müssen knapp 250 Kilometer nach Sassnitz auf Rügen. Da legt sie ab, unsere Fähre. Wir fahren über die A20 ohne Stau und mit ganz wenig anderen Autos.

Getreidefeld an der Autobahn sonst nichts als weites Land

Wir erreichen mehr als pünktlich den Hafen. Hier wimmelt es von deutschen Touristen und Familien mit schreienden Kinder. Warten auf die Fähre ist halt mega langweilig. Das muss man den Eltern ja klar machen. Für die Kinder haben wir Verständnis, allerdings nicht für die Eltern bzw. den Vater, der grob und ungehalten sein Kind aus dem Auto aussperrt. Zum Glück ist die Oma dabei und kann das regeln. Die Fähre legt wie geplant an und nimmt alle Menschen und Fahrzeuge auf.

Auf Deck der Bornholm-Fähre
Hinweisschild mit Richtungsangabe zur Hundetoilette

Fast 3 Stunden und eine halbe werden wir über die Ostsee geschaukelt. Die Sessel an Deck sind sehr bequem und laden zum Nickerchen ein, herrlich. Bei Sonnenschein und „leichter Brise“ fahren wir über die Insel zu unserem Campingplatz, dem Lyngholt-Camping.

Blick auf den Bus kurz bevor er auf die Insel Bornholm rollt, mit einem Bremslicht leuchtend in Szene gesetzt. Draußen scheint die Sonne!

Dort werden wir freundlich empfangen und über alle Notwendigkeiten aufgeklärt. Wir nehmen alle Infos mit und erreichen unseren Stellplatz.

Stellplatz 2 für die nächsten 3 Nächte, die Bäume und Sträucher drumherum schützen ein bisschen vor dem starken Wind,
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(55.256104, 14.760062)

Wir sichern unser Dachzelt mit ausreichend Heringen und hoffen, dass der Wind nicht zu doll wird. In Decken und warme Pullover eingemummelt genießen wir den Nachmittagskaffee. Wir kommen ein wenig zur Ruhe und sind gespannt was der Tag noch so bringt. Die Regenschauer von vorhin werden durch Sonne und Wolken abgelöst. Der Tag bringt ein paar Gäste mehr und ein interessiertes Kind. Das Kind fragt uns freundlich, doch wir können nicht antworten, da wir uns gegenseitig so gar nicht verstehen. Ein ganz ungewohnte Situation. Da müssen wir wohl einen digitalen Übersetzer bemühen.

Tasse Kaffee, einen zarte Hand und ein Inselmagazin

Nachdem Abendessen genießen wir die Gemütlichkeit im Bus. Es wird gequirkelt, gelesen und gebloggt. Als die Sonne untergeht suchen wir das Sanitärgebäude auf. Das ist hier für alle und recht ordentlich. Mit frisch geputzten Zähne geht es eine Etage höher in den wärmenden Schlafsack. Wir lauschen einem Hörbuch und dem Wind. Wir sind guter Dinge, dass wir schlafen können, denn die Nacht wird sehr wahrscheinlich windig und ein wenig kühler [17 Grad mit Windböen um die 40 km/h und aktuell heiter bis wolkig (20.35 Uhr)]. Wir brauchen keinen Wecker um wach zu werden. Brötchen sind bestellt und wir können in den Tag hineinleben. Wir sind voller Erwartungen. Gute Nacht!