So, man könnte meinen, wir haben gar keinen Urlaub, so früh wie wir immer aufstehen müssen.
Wenn man aber eine Fähre bekommen möchte, lohnt sich es früh anzugehen, da ist der Ticket Preis oft günstiger und man hat nach hinten raus mehr Zeit für den Roadtrip. Unser lieber Bus ist ja eher gemütlich unterwegs. Also die zweite Fähre genommen und zügig nach Ystad übergesetzt.


Am Hafen angekommen, nach ca. 1 Stunde und 20 Minuten, erstmal zum ICA und Lebensmittel für die nächsten Tage eingekauft. Dann kurz zur Tankstelle. Der Kraftstoff ist hier umgerechnet fast einen Euro günstiger als in Deutschland, Hammer. Dann kurz durch die Altstadt und das Filmset von Kommissar Wallander gefahren und weiter Richtung Osten.


Am frühen Nachmittag kommen wir an der „Perle der Ostsee“ an. Es ist ein alter und in die Jahre gekommener Campingplatz, aber mit Charme. Genauso die Besitzerin, die uns höflich, aber rationell empfängt. Wir dürfen uns einen Stellplatz aussuchen und werden nach einigem Hin und Her fündig. Wir zahlen für zwei Nächte und stellen den Bus in den Schatten.



Der Platz ist ein Mix aus Dauercampern, Familien ‚ Einzelreisenden, angrenzenden Ferienhausbesitzern mit Musikanlage und wir. Wir kommen klar. Hier ist nämlich ein Ort der Stille. Hier gibt es fast null Alltagsrauschen, außer die Wellen der Ostsee bzw. Was die Gäste hier selber verursachen, sonst nichts, ganz schön ruhig und ungewohnt. Wir sind augenscheinlich im Urlaub angekommen. Da man mit der Stille erst einmal klarkommen muss, werden wir doch noch aktiv. Das SUP wir aufgepustet und die Badekleidung angezogen. So ausgestattet wagen wir uns aufs Wasser. Minimaler Wellengang, so dass das Board nur wackelt, weil wir aus der Übung sind.



Nach dieser Erfrischung, schnell geduscht und sich an den gedeckten Abendbrottisch gesetzt, ach wie nett.


Nach dem Essen, noch den notwendigen Haushalt absolviert und dann gemütlich den Tag beendet. Als die Sonne weg ist, setzen wir uns rein. So entgehen wir den Mücken und wir müssen nicht frieren, den ist die Sonne weg, ist es direkt frisch. Aber keine Sorge, wir sind ausgestattet. Also die Sonne ist untergegangen und der Mond leuchtet rot. Für uns ist nu Bettgehzeit, damit wir morgen neue Abenteuer erleben kann. Wir sind gespannt.